Über das Projekt

Projekt Titel

Industry 4.0 CHAlleNGE: Empowering Metalworkers For Smart Factories Of The Future (4CHANGE)

Action

Länderübergreifender Austausch und Kooperation für Aus- und Weiterbildung orientiert an Unternehmensbedarfen für CNC-Technik..

Projektlaufzeit

1.12.2016 bis 30.11.2019 (36 Monate)

Projekt Kennziffer

575813-EPP-1-2016-1-LT-EPPKA2-SSA

Projektbudget

1.176.258 EUR

Kurzzusammenfassung der Projektinhalte

Die Metall- und Elektroindustrie ist das Herz Europas Wirtschaft. Sie stellt 12% der Arbeitsplätze und ist somit eine wichtige Branche für die Wirtschaft Deutschlands.

 

Aktuell besteht in der Branche ein Fachkräftemangel, welcher die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit gefährdet.

Umfragen zufolge besteht neben dem Bedarf die Attraktivität der Metall- und Elektroindustrie für Fachkräfte zu steigern vor allem ein Fachkräftemangel.

Insbesondere im Bereich der Fachkräfte zur Bedienung von CNC-gesteuerten Maschinen existiert eine hohe Nachfrage seitens der Unternehmen, welcher aktuell und absehbar nicht gedeckt werden kann.

 

Das Ziel des Projekts „4Change“ ist es eine an die aktuellen und zukünftigen Anforderungen im Bereich der CNC-Technik angepasste Aus- bzw. Weiterbildung der Fachkräfte zu gewährleisten und somit Fachkräfte adäquat zu qualifizieren sowie die Ausbildung in dieser Branche attraktiver zu machen.

 

Im Einzelnen gliedert sich das Projekt in zwei Arbeitsergebnisse:

 

  • Entwicklung und Etablierung eines neuen Ausbildungscurriculums, auf Grundlage der aktuellen und zukünftigen Bedarfe der CNC-Technik im Bereich der Metall- und Elektroindustrie.
  • Entwicklung einer fachspezifischen E-Learning Plattform kombiniert mit Coachingangeboten zu Themen der Betriebswirtschaftslehre.

 

Die europäische Metall- und Elektroindustrie setzt sich die letzten Jahre kontinuierlich dafür ein die Elektronik- und Computertechnik (ITC) voranzutreiben. Im Zeitalter der vierten industriellen Revolution (Industry 4.0) mit ihren vernetzten und hochtechnisierten produzierenden Unternehmen, kommt den Fachkräften eine Schlüsselrolle zu. Gut ausgebildete und kontinuierlich weitergebildete Fachkräfte im Bereich der CNC-Technik sind wesentlicher Bestandteil für Unternehmen wettbewerbsfähig zu bleiben.

Projektziele

Nach heutigem Stand entsprechen die Ausbildungsinhalte der branchenzugehörigen Berufe nicht dem aktuellen Stand.

Das Projekt dient dem Zweck, die Lücke zwischen Ist-Stand und heutigen und zukünftigen Branchenanforderungen zu schließen.

Z.1: Entwicklung und Etablierung eines neuen Ausbildungscurriculums, auf Grundlage der aktuellen und zukünftigen Bedarfe der CNC-Technik im Bereich der Metall- und Elektroindustrie.

Z.2: Entwicklung einer fachspezifischen E-Learning Plattform kombiniert mit Coachingangeboten zu Themen der Betriebswirtschaftslehre.

Erwartete Langzeitergebnisse

 

  • Erstellung eines Ausbildungscurriculum und Etablierung in die nationalen Bildungssysteme

 

  • In den baltischen Ländern eine Stärkung der Position und Attraktivität eines Ausbildungssystems nach deutschem Vorbild der „dualen Ausbildung“.

 

  • Bewusstseinsschärfung der Stakeholder für den Stellenwert einer fachlich aktuellen Ausbildung, um die Wettbewerbungsfähigkeit der Unternehmen zu sichern.

 

  • Fachkräftesicherung und Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen

 

  • Übereinstimmung von Ansprüchen und Fähigkeiten der Fachkräfte und Unternehmen

 

  • Aktueller Wissenstand von Ausbildern und Fachkräften im Bereich CNC und ICT.

 

  • Dauerhafte Kooperation und Dialog mit Projektpartnern, Unternehmen und Bildungsinstituten länderübergreifend

 

Europäischer Projektkontext

In Deutschland, aber auch den baltischen Ländern besteht ein Fachkräftemangel im Bereich CNC-Technik, welcher die Wettbewerbsfähigkeit in der Metallbranche gefährdet. Der länderübergreifende Austausch sowie eine Sammlung des Knowhows aller Projektpartner sollen dazu dienen, ein Ausbildungscurriculum zu schaffen, welches heutige und zukünftige Anforderungen erfüllen kann.

 

Die Ausbildungsinhalte werden in engem Kontakt mit Unternehmen sowie brancheninternen Stakeholdern gestaltet. Das duale Ausbildungssystem in Deutschlands mit seiner EU-weiten Vorreiterrolle wird hierbei als Best Practice Beispiel gewählt. Dieses Ausbildungssystem ist mit seiner Kombination aus schulischem und arbeitsplatzbasierten Lernen weltweit einmalig und von Seiten der baltischen Projektpartner besteht großes Interesse sich an diesem Modell zu orientieren.

 

Die EU profitiert von den Projektergebnissen durch eine Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit europäischer Unternehmen sowie eines transnationalen Wissensaustausch innerhalb der EU.

Zusätzlich fördert das Projekt Synergien und vermindert Dopplungen.

 

Genannte Punkte erfordern zwingend einen länderübergreifenden Austausch der Projektpartner. Somit ist eine Ergebniserzielung auf nationaler Ebene ausgeschlossen.